Bill Gates warnt: Die Welt steuert rückwärts – nur fünf Jahre bis zu einem neuen dunklen Zeitalter

In einer Zeit globaler Unsicherheiten hat Bill Gates, Mitgründer von Microsoft und Gründer der Gates Foundation, seine Wohltätigkeitsstrategie auf eine neue Ebene gehoben. Angesichts wachsender Ungleichheiten und alarmierender Rückschritte im Kampf gegen Kindersterblichkeit weltweit plant Gates eine monumentale Initiative, die das globale Gefüge deutlich verändern könnte.
Philanthropie und Rückschläge weltweit
Bill Gates ist bekannt für seinen Einsatz in Gesundheit, Bildung und beim Klimaschutz. Enttäuscht über die Entwicklungen 2024 kritisierte er öffentlich die kostensenkenden Maßnahmen der Trump-Administration, die große Teile der Auslandshilfe gestrichen haben. Nach Gates’ Aussage könnten diese Einschnitte dazu führen, dass die Kindersterblichkeit steigt. Donald Trump und seine Regierung hatten weitreichende Kürzungen bei ausländischen Hilfsverträgen vorgenommen, was laut Prognosen die Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren von 4,6 Millionen in 2024 auf 4,8 Millionen in 2025 anwachsen lassen könnte.
Elon Musk, CEO von Tesla, forderte Belege für Gates’ Aussagen und stellte Fragen zur Datenlage, während er zugleich mit einem strikten “cost-cutting regime” des Department Of Government Efficiency (DOGE) in Verbindung gebracht wurde. Musk hebt die bislang nie dagewesene Herausforderung hervor und verlangt Nachweise.
Große Versprechen: der „Moonshot“ und was das für die Philanthropie heißt
Bill Gates plant für 2025 eine ehrgeizige Initiative — einen “Moonshot” im Umfang von 184 Milliarden Euro. Er kündigte an, praktisch sein gesamtes Vermögen an seine Stiftung zu geben, damit es innerhalb der nächsten 20 Jahre verwendet wird. Damit zeigt er seine Überzeugung, dass enorme Ressourcen Veränderungen vorantreiben können. Gates ruft außerdem zu neuen philanthropischen Impulsen auf und ermuntert andere reiche Spender, größere Beiträge zu leisten. Namen wie Warren Buffett, Mackenzie Scott und Brian Chesky, die ebenfalls die Giving Pledge unterzeichnet haben, stehen dabei als Beispiele.
Welche Rolle Institutionen spielen und wie es weitergehen könnte
Der jährliche Goalkeepers-Report der Gates Foundation, gestützt durch das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME), warnt davor, dass es zusätzlich 12,5 Millionen Kindersterbefälle geben könnte, sollten die Gesundheitsausgaben um 20 % gekürzt werden. Gates betont die wichtige Rolle von Innovationen, beschleunigt durch künstliche Intelligenz, um globale Probleme anzugehen. Trotz der Rückschläge bleibt er optimistisch: „So schwer das letzte Jahr auch war, ich glaube nicht, dass wir wieder in das finstere Zeitalter zurückrutschen werden.“
Die Zusammenarbeit mit Oxfam zeigt zudem einen Rekordanstieg der Zahl der Milliardäre — von 2.565 in 2023 auf 2.769 in 2024. Berichte sagen voraus, dass in einem Jahrzehnt mindestens fünf Einzelpersonen den Status eines Trillionärs erreichen könnten.
Fazit: ein Aufruf zum Handeln
Die Verteilung von Reichtum bringt Herausforderungen mit sich, bietet aber auch Chancen für tiefgreifende Veränderungen. Bill Gates’ Ankündigung einer beispiellosen philanthropischen Initiative ist ein deutliches Signal in eine neue Richtung. Das regt dazu an, über die Rolle von Einzelnen und Gemeinschaften in der globalen Gleichung nachzudenken. Die kommende Dekade wird zwar viele Aufgaben bringen, könnte aber zugleich eine Phase beispiellosen Fortschritts markieren — eine Zeit, in der großer Wohlstand mit mehr Menschlichkeit einhergeht.